INTERVALLTAGE - Detailbeschreibung

INTERVALLTAGE - Detailbeschreibung

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Überblick

Parameter:INTERVALLTAGE
Kategorie: ParkingSpaceManagement
Standardwert: 30
Produkt: eTASK.Parkraummanagement


Was macht dieser Parameter?

Definiert die Anzahl der Tage, die Mitarbeitenden nach einer automatischen Kennzeichen-Prüfungsaufforderung zur Verfügung stehen, um ihre Fahrzeugkennzeichen zu bestätigen oder zu aktualisieren. Wenn innerhalb dieser Frist keine Reaktion erfolgt, setzt das System den Workflow-Status automatisch auf "Parkberechtigung aktiv" zurück, ohne dass Änderungen vorgenommen werden müssen.


Wofür wird dieser Parameter verwendet?

  • Zeitfenster für Mitarbeitende zur Kennzeichen-Bestätigung

  • Automatische Workflow-Fortsetzung bei fehlender Reaktion

  • Vermeidung von blockierten Parkberechtigungen

  • Balance zwischen Datenqualität und Workflow-Kontinuität

  • Reduzierung manueller Eingriffe bei passiven Nutzern

  • Sicherstellung der Workflow-Stabilität im Parkraummanagement

  • Benutzerfreundliche Timeout-Regelung für Kennzeichen-Prüfungen


Technische Details (für Administratoren)

Format: Ganzzahl (Integer) als String
Standardwert: 30

Gültige Werte:

  • 1 bis 365 = Anzahl der Tage bis zur automatischen Workflow-Fortsetzung

  • Empfohlener Bereich: 14 bis 60 Tage

Wichtige Hinweise:

  • Der Timeout startet, sobald der Workflow in den Kennzeichen-Prüfungs-Schritt wechselt

  • Nach Ablauf wird der Status automatisch auf "Parkberechtigung aktiv" gesetzt

  • Keine manuelle Kennzeichen-Bestätigung erforderlich bei Timeout

  • Die alte Kennzeichen bleiben unverändert erhalten

  • Der Parameter verhindert, dass Parkberechtigungen dauerhaft im Prüfungsstatus hängen bleiben

  • Funktioniert nur in Kombination mit aktivem Parkraummanagement-Workflow

  • Der Zyklus beginnt bei jeder neuen Prüfungsaufforderung von vorne

Zusammenspiel mit anderen Parametern:

  • INTERVALLMONATE: Definiert, nach wie vielen Monaten der Workflow automatisch in den Kennzeichen-Prüfungs-Schritt wechselt. Muss umgerechnet größer sein als INTERVALLTAGE


Wann sollten Sie diesen Wert ändern?

Wert auf 30 belassen (Standard), wenn:

  • Moderate Reaktionszeit ausreichend ist

  • Mitarbeitende im Monatsrhythmus E-Mails prüfen

  • Balance zwischen Dringlichkeit und Flexibilität gewünscht

  • Standard-Büroumgebung vorliegt

  • Typische Reaktionszeiten etwa 2-4 Wochen betragen

Wert auf 7-14 reduzieren, wenn:

  • Schnelle Datenaktualisierung erforderlich ist

  • Hohe Anforderungen an Kennzeichen-Aktualität bestehen

  • Strikte Parkplatzkontrollen durchgeführt werden

  • Mitarbeitende regelmäßig E-Mails checken

  • Kurze Reaktionszyklen organisatorisch üblich sind

Wert auf 45-60 erhöhen, wenn:

  • Großzügige Reaktionszeiten gewünscht werden

  • Mitarbeitende häufig auf Dienstreisen oder im Urlaub sind

  • Geringere Urgenz bei Kennzeichen-Aktualisierung besteht

  • Weniger strikte Parkplatzkontrollen erfolgen

  • Workflow-Unterbrechungen minimiert werden sollen

Wert auf 90-180 setzen (Sehr lange Frist), wenn:

  • Maximale Flexibilität für Mitarbeitende gewünscht ist

  • Sehr lockere Parkplatzverwaltung vorliegt

  • Saisonale Abwesenheiten berücksichtigt werden müssen

  • Minimale Workflow-Automatisierung bevorzugt wird


Wichtige Hinweise

  1. Automatische Workflow-Fortsetzung
    Nach Ablauf der Frist setzt das System den Status automatisch zurück. Die Parkberechtigung bleibt aktiv, auch wenn keine Kennzeichen-Bestätigung erfolgte.

  2. Keine Datenlöschung
    Vorhandene Kennzeichen bleiben erhalten. Der Timeout bedeutet nicht, dass Daten gelöscht werden, sondern dass der Workflow ohne Aktualisierung fortgesetzt wird.

  3. E-Mail-Benachrichtigungen
    Mitarbeitende werden per E-Mail informiert, dass eine Kennzeichen-Prüfung ansteht. Der Parameter definiert nur das technische Timeout.

  4. Kombination mit INTERVALLMONATE
    Der nächste Prüfungszyklus startet erst nach dem Timeout, unabhängig von INTERVALLMONATE.

  5. Workflow-Blockierung vermeiden
    Ohne diesen Timeout könnten Parkberechtigungen dauerhaft im Prüfungsstatus verbleiben, wenn Mitarbeitende nicht reagieren.

  6. Keine sofortige Wirkung
    Die Änderung des Parameters wirkt sich nur auf neue Prüfungszyklen aus. Bereits laufende Timeouts werden nicht neu berechnet.


Sicherheit

Hat eine Änderung dieses Parameters Auswirkungen auf die Sicherheit?

Nein, eine Änderung des Parameters hat keine Auswirkungen auf die Sicherheit.


Praktisches Beispiel

Ausgangssituation: Ein Unternehmen stellt fest, dass viele Parkberechtigungen im Status "Kennzeichen prüfen" hängen bleiben, weil Mitarbeitende die E-Mail-Aufforderung ignorieren oder übersehen. Der Workflow-Status blockiert keine Funktionalität, führt aber zu unübersichtlichen Reports und Problemen bei der Kontrolle der Stellplätze. INTERVALLTAGE war auf 7 Tage gesetzt, was zu kurz für die Urlaubsplanung ist. Kennzeichen werden nicht aktualisiert

Konfiguration: Der Administrator ändert INTERVALLTAGE von 7 auf 30 Tage.

Nach der Änderung:

  • Mitarbeitende haben einen Monat Zeit zur Kennzeichen-Bestätigung

  • Urlaubszeiten (2-3 Wochen) werden abgedeckt

  • Workflow setzt automatisch nach 30 Tagen fort

  • Verbesseung der Datenqualität bei Kennzeichen

Ergebnis: Verbesserte Workflow-Stabilität ohne Qualitätsverlust. Die 30-Tage-Frist ist lang genug für realistische Reaktionszeiten, aber kurz genug, um nicht-reagierende Nutzer zeitnah weiterzuleiten.


Empfohlene Einstellung

Für Standard-Installationen:30(Tage)

Begründung:

  • Ausgewogene Balance zwischen Reaktionszeit und Workflow-Effizienz

  • Deckt typische Urlaubszeiten ab (2-3 Wochen)

  • Gibt Mitarbeitenden ausreichend Zeit ohne unnötige Eile

  • Verhindert dauerhafte Workflow-Blockierungen

  • Entspricht üblichen E-Mail-Reaktionszeiten in Unternehmen

Empfehlungen nach Umgebung:

  • Strikte Parkplatzverwaltung: 14-21 (kürzere Frist für schnelle Aktualisierung)

  • Standard-Büroumgebung: 30 (empfohlener Standard)

  • Flexible Organisation: 45-60 (längere Frist für Außendienst/Urlaube)

  • Sehr lockere Verwaltung: 90 (maximale Flexibilität, niedrige Priorität)

Wichtig: Der Wert sollte mit INTERVALLMONATE harmonieren. Wenn INTERVALLMONATE = 2 (alle 2 Monate Prüfung), macht INTERVALLTAGE = 60 keinen Sinn, da der nächste Zyklus bereits vor dem Timeout beginnen würde. Empfehlung: INTERVALLTAGE sollte maximal die Hälfte von INTERVALLMONATE in Tagen betragen.

Formel zur Orientierung:
INTERVALLTAGE ≤ (INTERVALLMONATE × 30) ÷ 2

Beispiel: Bei INTERVALLMONATE = 2 → INTERVALLTAGE ≤ 30 Tage


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